Allgemeine BeschreibungDieser Flur gehört teils zu Villány, teils zu Nagyharsány, und beinhaltet eine Fläche von insgesamt 60 ha.  Eine Bewirtschaftung war im Rahmen der Großwirtschaft nicht möglich, deshalb wurde es in der 70’er Jahre aus der Produktion einbezogen.  Im Ördögárok ist  einer der größten Plantagenprogramms im letzten Jahrzehnt zustande gekommen, mit einer riesigen Meliorationsarbeit. Die hervorragende Gegebenheiten des Flurs hat zuerst Attila  Gere erkannt, und im Jahre 2001hat er die Wiederinstandsetzung und Neuanpflanzung des Gebietes angefangen.  

Da das Gebiet ausgesprochen steil ist (20-25%), war auf einigen Orten eine senkrechte Ansetzung der Rebzeilen zum Hang nicht möglich. Da war eine Querterrassierung nötig. Die Fläche liegt zwischen 150 und  250 Meter über dem Meeresspiegel.

Boden: Der Boden ist ähnlich wie bei dem Konkoly Flur auf einem Grundboden von Kalkstein-Dolomit erstreckende Löss und Rotlehm. Mit dem Löss vermischt sich auf einigen Orten Dolomit aus dem Trias, Kalkstein und Jurakalkstein.  Der Boden ist waagerecht gegliedert, so kann man Bodenhorizonte mit unterschiedlicher Zusammensetzung beobachten.

Mikroklima: Das ganze Gebiet liegt eigentlich in einem Kessel. Die warme Luft mit hohem Feuchtigkeitsgehalt  bleibt im Tal stecken, deshalb bildet sich eine völlig einzigartige Mikroklima.  Früher wurde hier Kadarka-Ausbruch verfertigt. Die auf dem oberen und unteren Teil des Kessels befindlichen Parzellen weisen unterschiedliche mikroklimatische Gegebenheiten auf, deshalb haben die Weine auch verschiedene Gesichter.  Die Flur besitzt sowohl südliche, als auch südwestliche und östliche Steilhänge, mit 20-25% Steilheit.

Angepflanzte Rebsorten: Cabernet Franc, Pinot Noir, Tempranillo, Portugieser, Merlot.

Kultivierung:  Mittelhohe (70 cm) Spalier-Kultivierung, Zwillingsrebenanpflanzung, 7.200 Reben/ha.

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