Tradition und Innovation

Der neue, in 2002 eröffnete Weinbearbeiter der Kellerei Gere kombiniert die zurzeit neueste Winzertechnologie mit den Weinanbautraditionen von Villány. Die Trauben werden schon an der Plantage selektiert, dann in kleinen Kisten mit Hand gelesen. Wir arbeiten mit einer strengen Ertragsreduktion (im Fall unseren Spitzenweine ca. 0,7 – 1 kg/Rebe) und nutzen nur durch Handlese gepflückte qualitätsmäßige Traubenrohstoff.

Vor der Weinbearbeitung führen wir auf einer Sortiertisch Traubenselektion durch. Nur die vollkommen reife und gesunde Trauben werden bearbeitet. Nach dem Abbeeren kommt die im voraus abgekühlte Maische in temperierbaren Stahltanks, beziehungsweise in Holzbottiche. Dort findet die alkoholische Gärung unter regulierte Temperatur statt, je nach Sorte unter 1 bis 3 Wochen.

Bei der Herstellung unserer Weine achten wir auf die für den Villányer Standort typischen Geruch und Geschmack zum Ausdruck zu bringen. Um dieses zu erreichen, gehen wir im Prozess der Bearbeitungstechnologie am schonendsten vor. Die Gärung erfolgt nur mit aus den GERE-Landgut selektierten Hefen, mit örtlichen Hefenstämme. Unser Ziel ist die Herstellung natürlichen, einzigartigen Landgutsweine mit Terroir.

Die Gärung folgt eine schonungsvolle Kelterung, welche wir mit pneumatischen Keltern ausüben.

Der spontane biologische Apfelsäurenabbau erfolgt in den zum größten Teil neuen, beziehungsweise genutzten, zum 80% ungarischen sowie französischen Eichenfässe. Unsere Rotweine lassen wir durchschnittlich 14-18 Monate in Holzfässe reifen, und danach erfolgen die unterschiedlichen Verschnitte. Während des Abfüllens werden die Spitzenweine unserer Kellerei meistens ohne Filterung abgefüllt, und reifen in Weinflaschen weiter bis sie auf den Markt gebracht werden.

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